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Die Matthäuskirche in Pforzheim-Arlinger

Unsere Kirche wurde im Jahr 1952/1953 erbaut.

Prof. Egon Eiermann baute eine Kirche in sichtbarer Schlichtheit. Die moderne, von Industriebauten übernommene Ausführung erregte großes Aufsehen und rief sowohl begeisterten Zuspruch als auch heftige Ablehnung hervor. Diese Auseinandersetzung ist aber schon lange dem Stolz auf ‚unsere Kirche’ gewichen.

Quelle: Matthäusgemeinde
Mit dem Eintritt in die Kirche begibt man sich auf eine andere Ebene, auch wenn die Menschen das Straßenpflaster bis in die Kirche hinein begleitet. Der Kirchenraum unterscheidet sich von der Außenwelt durch das von allen Seiten einströmende, vielfarbige Licht. Aus dem Trümmersplitt des am 23.2.1945 fast völlig zerstörten Pforzheim sind die quadratischen Formsteine mit achteckigen Aussparungen hergestellt, in deren Laibungen farbige Dickglasscheiben eingebracht wurden.
Quelle: Matthäusgemeinde
Quelle: Pfarrer Hartmut Friedrich
Mit Ausnahme der Verglasung und der Engelsplastik an der Außenwand hat Egon Eiermann die gesamte Kirche entworfen, bis hin zu den Stühlen, Lampen und den Prinzipalstücken Kanzel, Altar und Taufstein. Das von ihm gestaltete Altarkreuz wurde 1959 durch den hängenden Kruzifixus von Jürgen Weber ersetzt.
Die Kirche ist wie die Pfarrei nach dem Evangelisten Matthäus benannt. Auf der Widmungsplatte an der Westseite der Kirche steht der Schlussvers seines Evangeliums: „Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Im Vertrauen auf diese Zusage feiert die Gemeinde ihre Gottesdienste in der Matthäuskirche.
In unserer Bildergalerie finden sie weitere Detailansichten unserer Kirche.
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